Am 14. April trafen sich die Vorstände der Pfarrgemeinderäte des Dekanats Krems im Pfarrzentrum St. Paul. Im Zentrum des von Regionalbegleiterin MMag. Barbara Mayr und Marietheres Dietzschold-Bojakovsky moderierten Abends stand ein Überblick über die Tätigkeiten und organisatorischen Zuständigkeiten des Pfarrgemeinderates, Pfarrverbandsrates, Pfarrkirchenrates und der Arbeitskreise. Dies vor allem auch in Hinblick auf die bevorstehenden Pfarrgemeindesratswahlen am 7. März 2027. So stand für alle Teilnehmer auch die Frage und Botschaft im Raum "Meine Pfarre ist für mich ..." und "Durch mein(e) ... wird sie es auch für dich!". Neben der Timeline für die kommende Wahl ging es auch um die Fragen: Wer darf wählen und wie wird gewählt?
Der traditionelle Emmausgang am Ostermontag der Pfarre St. Paul führte die Teilnehmer diesmal zur Burgkirche nach Krems-Rehberg. Die Heilige Messe wurde gemeinsam mit der Rehberger Kirchgängern gefeiert und von Pfarrer Nikolaus zelebriert. Im Anschluss klang der Emmausgang mit schmackhaften Geschnetzelten mit Gemüse und Kaiserschmarren mit Apfelmus oder Kompott im Burgkeller aus.
Am 5. April feierte die Pfarre das Hochamt am Ostersonntag. Musikalisch begleitet wurde diese von Charly Kolm an der Orgel und der Kantorin Karin Fechner.
Im Anschluss an die Heilige Messe war für die Kinder Osternestsuchen angesagt. Die Helfer des Osterhasen, PAss Franz Halbmayr und Fabian, versteckten wieder zahlreiche Osternester rund ums Pfarrzentrum. Zuvor wurden diese in der Karwoche gebastelt.
Am Karfreitag begann um 15 Uhr mit lautem Geratsche der Kinderkreuzweg. Im Anschluss führte der Kreuzweg die Kinder und Begleitpersonen zu den Stationen vor dem Pfarrzentrum. Den Abschluss bildete der Besuch am Heiligen Grab in der Werktagskapelle.
Am Abend wohnten zahlreiche Gläubige der Karfreitagsliturgie bei. Im Mittelpunkt stand die Leidensgeschichte nach Johannes. Vor fast 2000 Jahren starb Jesus von Nazareth am Kreuz. Sein grausamer Tod gehört wesentlich zu unserem Glauben.
In der Werktagskapelle von St. Paul kann das Heilige Grab besucht werden. Der Altar mit dem Heiligen Grab stammt ursprünglich aus der Pfarrkirche Lerchenfeld.
--> Fotos vom Kreuzweg für Kinder und der Karfreitagsliturgie
Am Gründonnerstag, den Beginn der "Drei Heiligen Tage" gedachten die Besucher der Heiligen Messe des letzten Abendmahls Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend der Kreuzigung. Im Rahmen der Feier in St. Paul wurde wieder die Fußwaschung zelebriert. Zum Abendmahl brach Jesus das Brot, teilte den Wein und gab den Jüngern den Auftrag, dies in Zukunft zu seinem Gedächtnis zu tun. Dabei stehen zwei symbolische Handlungen im Zentrum: das gemeinsame Mahl und die Fußwaschung der Jünger. Der Name Gründonnerstag geht vermutlich auf das mittelhochdeutsche Wort "greinen" oder "grienen" zurück und bedeutet so viel wie "wehklagen".
