Im Rahmen der heiligen Messe zu Mariä Himmelfahrt wurden die von den Damen der Bastelrunde zuvor gebundenen Kräuterbuschen von Pfarrer Nikolaus Vidovic gesegnet.
Die Segnung der Kräuterbuschen hat eine lange Tradition. Im achten Jahrhundert nach Christus wurde die Kräutersegnung zunächst verboten. Das Volk missachtete jedoch dieses Gebot. In Folge deutete die katholische Kirche den Brauch um und verband ihn mit der Gottesmutter Maria und einer Legende. Drei Tage nach dem Tod der Gottesmutter kamen die Apostel laut Legende an ihr Grab, doch das Grab war leer, da Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden war. Aus dem Grab jedoch strömte – so die Legende – der Duft von Rosen, Lilien und ein lieblicher Wohlgeruch wie von duftenden Heilkräutern.
Der Gottesdienst am 19. Juli stand im Zeichen des Heiligen Christophorus. Der Namenstag des Heiligen ist am 24. Juli. Nach der Legende ist Christophorus ein Riese, der einen Herren sucht. Weil er weder beten noch fasten kann, dennoch aber Christus als dem mächtigsten Herrn dienen will, erklärt er sich bereit, Menschen über einen reißenden Fluss zu tragen. Eines Nachts ruft ihn ein Kind. Er geht hinaus und trägt es über den Fluss. Da wird es immer schwerer – so schwer, dass er, der Riese, zu ertrinken fürchtet. Ihm ist, als trüge er die ganze Welt auf seinen Schultern. Da sagt ihm das Kind: „Mehr als die Welt hast du getragen; der Herr, der die Welt erschaffen hat, war deine Bürde.“ Christophorus, dessen Name „Christus-Träger“ bedeutet, ist zum Patron der Reisenden geworden.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand am Parkplatz der KPH eine Fahrzeugsegnung statt.
Heuer fand in der ersten Ferienwoche im Juli erstmalig ein gemeinsames Jungscharlager der Pfarren Krems-St. Paul, Krems-St. Veit, Stein und Egelsee statt. Unter der Lagerleitung von Stefan Pichler verbrachten 32 Kinder und 10 Begleitpersonen eine abwechslungsreiche Woche im Jungendhaus Lichtenberg im Bezirk Urfahr-Umgebung.
Jeden Tag besuchten die Kinder einen der fünf Kontinente und erfuhren unter anderem von P. Prakash, wie man Henna herstellt, aßen eine Menge Burger als sie in Amerika verweilten und halfen einem Archäologen bei der Schatzsuche in den Pyramiden, als sie durch Afrika zogen. Den Abschluss der Lagerwoche gestalteten die Kinder und Begleiter mit einem Bunten Abend ehe es danach zum letzten Mal darum ging, die Lagerfahne vor gemeinen Dieben zu beschützen. Leider waren heuer die Diebe zu stark und schreckten auch vor niemanden und nichts zurück. Bestechung mit Zuckerl, Erzeugen einer gruselige Geräuschkulisse und Bengalisches Feuer lenkten die ansonst sehr aufmerksamen Lagerwachen so ab, dass die Lagerfahne geklaut werden konnte. Dass die Lagerfahne dennoch wieder in den Besitz der Jungschar kam, verdanken wir unserm Koch Jochen und Küchenhilfe Joleen, die den Dieben im Austausch für die Fahne eine großzügige Jause servierten.
Danke allen Begleitpersonen, besonders jenen, die Urlaub und/oder Ferien geopfert haben, um den Kindern ein so tolles Jungscharlager zu ermöglichen.
Nachdem die Theatergruppe „St. Paul – Theater vor den Mauern“ das Projekt „Verbesserung und Ausbau des Theaterequipments“ bei der Kremser Sparkasse eingereicht hat, wurde sie von der Jury der Stiftung Sparkasse Krems mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Neben 35 anderen ausgewählten Projekten fand die feierliche Ehrung am 23. Juni in der KL-Privatuniversität statt. Nach einem Empfang mit Sekt und Snacks haben der Obmann Mario Flitsch und sein Stellvertreter Hans Zeininger den Förderpreis entgegengenommen und sich über die Wertschätzung sehr gefreut. Mit dieser Unterstützung ist die Anschaffung der neuen Lautsprecheranlage finanziell abgedeckt. Ein herzlicher Dank gilt der Stiftung Sparkasse Krems sowie der Jury für die Nominierung.