Der Aschermittwoch markiert den Beginn der 40-tägigen österlichen Fastenzeit, zentral geprägt durch Buße, Umkehr und die Austeilung des Aschenkreuzes als Zeichen der Vergänglichkeit und Neuausrichtung. So spendeten Pfarrer Nikolaus Vidovic und Diakon Mario Flitsch im Rahmen des Gottesdienstes in Krems St. Paul das Aschenkreuz. Auch zahlreiche Schüler der Landwirtschaftliche Fachschule für Wein- und Obstbau in Begleitung von Mag. Martin Schmid wohnten aktiv der Feier bei.
„Gemeinsam unter dem Schirm Gottes“ - lautete das Motto, unter dem das „Fest der Ehejubilare“ in der Pfarrkirche St. Paul gefeiert wurde. Unter aufgespanntem Regenschirm wurde den anwesenden "silbernen" und „goldenen“ Jubelpaaren der Segen durch den Pfarrer gespendet. Zum Andenken an den Jubeltag erhielten die Paare jeweils einen bunten Regenschirm mit dem Aufdruck „Ein treuer Freund ist wie ein starker Schirm; wer einen solchen findet, hat einen Schatz gefunden (Sir, 6,14)“ als Geschenk überreicht. Im Anschluss an die Messe fand eine Agape statt, bei der mit Sekt, Brötchen und Mehlspeise auf das Wohl der Jubelpaare angestoßen wurde.
Am Beginn der Familienmesse am 1. Februar wurden im Vorraum zu Kirche die Kerzen gesegnet. Anschließend zogen die Messbesucher mit einer Lichterprozession in die Kirche ein. Mariä Lichtmess, 40 Tage nach Weihnachten, stellt den Abschluss des weihnachtlichen Festes dar. Am Ende der Messe spendeten Pfarrer Nikolaus Vidovic und Diakon Mario Flitsch den Blasiussegen. Der Segen geht auf Blasius von Sebaste, der Überlieferung nach Bischof von Sebaste in Kleinasien zurück. Es wird überliefert, dass er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Deshalb wird der Segen zum Schutz gegen Halskrankheiten erteilt. Die Spendung des Segens ist seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen.
